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Entwicklungsperspektiven

  • Kunst-, Kultur und Erlebnisbahn, die alle Sinne anspricht
  • Die Fichtelgebirgsbahn ist Teil der Genussregion Oberfranken; mit ihr lassen sich alle Sinne ansprechen: Gourmet- und Bierzug (z.B. in Kooperation mit Starkoch Alexander Hermann aus Wirsberg und der Hotelfachschule Pegnitz), Hausstrecke für regelmäßigen Dampfzugbetrieb des Deutschen Dampflokmuseums in Neuenmarkt-Wirsberg nach Warmensteinach (Geräusche und Gerüche einer Dampflok), Kultur- und Kleinkunstbahn: Skulpturen-Stationen an der Bahnlinie, Fichtelgebirgsschwärmer, Designregion Oberfranken (Hochschule Coburg)
    Landesgartenschau Bayreuth 2016: Flora und Fauna der Region wird erfahrbar, evtl. Blumen- und Kräuterexpress.


  • Erlebnispavillon Warmensteinach (z.B. auf ehemaligem Frankonia-Gelände) als Teil des internationalen Kunst- und Wissenschaftsprojektes 50. Breitengrad Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.c50p.com
    (Idee: u.a. Brigitte Hadlich, Weidenberg)
    Das Projekt sieht vor, Bilder von weltweit 24 Webcams über 24 Zeitzonen am 50. Breitengrad im Abstand von 15 Grad in einem Parallelodrom mit Echtzeiteindrücken aus derselben klimatischen Zone, aber vollkommen unterschiedlichen Kulturen, Sprachen etc.) erlebbar zu machen.

    Der 50-ste Breitengrad verläuft exakt durch das Warmensteinacher Schulhaus im Tal im Westen und durch die Laurentiuskirche im Osten. In der Verlängerung durchläuft der 50. Breitengrad im Osten Fichtelberg, Marktredwitz, Kiew in der Ukraine und das chinesische Wuzhan. In westlicher Richtung liegen Lohr am Main, Mainz, Black Head in Großbritannien und Winnipeg in Kanada auf diesem Breitengrad.

  • Leuchtturmprojekt in Oberfranken für Elektromobilität / hybride Antriebe im Bahnwesen (Sicherung von Nebenbahnen)
    Bahnstrecke nach Warmensteinach als Pilotstrecke für E-Traktion mit induktionsbasiertem Antrieb: vorderer Teil Bayreuth – Weidenberg zur Umrüstung auf diese Betriebsführung; hinterer Teil Weidenberg – Warmensteinach zur Erstausstattung;
    Innovation im Bahnbetrieb: Nutzung Induktionsprinzip / hybride Antriebe im Schienenpersonennahverkehr;  Reduktion des spezifischen Energieverbrauchs durch Rückspeisung von Bremsenergie, Lärmreduktion und sanfter Tourismus; Erprobung der Technologie unter Realbedingungen in extremen klimatischen Verhältnissen möglich; Energiebereitstellung aus regenerativen Rohstoffen (z.B. Biomasse) aus dem Fichtelgebirge für Bahn selbst aber auch als Brennstoff (Wertschöpfung in der Region!)


  • Erfolgsmodell für die Reaktivierung von Nebenbahnen
    Das Modell der Fichtelgebirgsbahn könnte zu einem Muster für die Reaktivierung von Nebenbahnen weiterentwickelt werden. Private Investoren ermöglichen zusammen mit Kreditinstituten, Anliegerkommunen, Güterkunden und Bestellern für Schienenpersonennahverkehr ein Investitions- und Finanzierungsmodell, um über die Trassenentgelte aus dem laufenden Betrieb aktuell stillgelegte, aber aus struktur- und klimapolitischen Gründen bedeutende Nebenbahnen zu reaktivieren. 

  • Güterverkehrsanschluss und eisenbahntechnische Erschließung des geplanten Logistikzentrums auf dem Gelände der ehemaligen Markgrafenkaserne in Bayreuth
  • Die bahntechnische Anbindung des neuen Logistikzentrums auf dem ehemaligen Geländer der Markgrafenkaserne ist angesichts weiter steigender Treibstoffkosten für Logistikdienstleister von vorne herein vorzusehen, so dass von Anfang an eine echte Alternative zum Lkw-Transport geschaffen ist und erhebliche Güterverkehrsströme, die am neuen Logistikstandort umgeschlagen werden, umweltfreundlich und kosteneffizient auf der Bahn befördert werden können.
    Ein leistungsfähiger Gleisanschluss wird zunehmend zu einem wesentlichen Wettbewerbsfaktor bzw. ermöglicht überhaupt erst den Marktzugang zu bestimmten Märkten. So bedeutet die Nutzung des  bestehende Gleisanschlusses für die Fa. Zapf in Weidenberg die kostengünstigste Transportmöglichkeit der im Werk Weidenberg hergestellten Fertiggaragen in die Absatzmärkte Österreich und Italien.
    Auch für den Transport von Biomasse aus dem waldreichen Fichtelgebirge im Zuge der Einführung der dezentralen Energieversorgung kann die Bahnlinie wertvolle Dienste leisten.

 

© 2011  DBV Förderverein Fichtelgebirgsbahn e.V.   www.Fichtelgebirgsbahn.de